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European Guild of Canine
 Bowen Therapists

Über EGCBT -
Unsere Geschichte und unsere Philosophie

Sally und Ron Askew bildeten sich 2001 in der Bowen Technik für Menschen aus. Während dieser Zeit begannen sie eine Untersuchung, ob sie die gelernten Prozeduren an die Anatomie und Physiologie des Hundes anpassen könnten. Die Ergebnisse aus einigen einfach angepassten Prozeduren waren erstaunlich. Auf Grund grosser und konstanter Nachfrage von Interessierten entschlossen sie sich 2003 dazu, ihre Hunde-Bowen Kenntnis und ihre Erfahrung als Hunde-Trainer/Verhaltensspezialisten zu kombinieren und daraus ein Ausbildungsprogramm zu erarbeiten - ein professionelles Ausbildungsprogramm mit einem ganzheitlichen Ansatz für Personen, die den Wunsch haben, ausgebildete  Practitioner der Canine Bowen Technique zu werden.
Sie gründeten die European Guild of Canine Bowen Therapists (EGCBT) 2004 auf Antrag von ihren ersten Studenten, um ein Netzwerk von gut ausgebildeten und erfahrenen Canine Bowen Technique Practitioner aufzubauen, welche in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen - Tierärzten, Trainern, Verhaltensspezialisten, Hundeheimleitern, Hydrotherapeuten, Ernährungsberatern - das Leben von Hunden verbessern soll.
Die EGCBT Practitioner Ausbildung wird seit 2004 in Grossbritannien, seit 2006 in der Schweiz angeboten. Die erste Ausbildung in den Niederlanden fand 2013 statt.
2012 haben sich Sally und Ron entschlossen, sich aus ihrer Arbeit als Kursleiter zurückzuziehen. Im Laufe  der folgenden 2-3 Jahre wurden sie von Carole Justice Gray und Eileen Smith (GB) und Nicole Fröhlich (Schweiz) als Auszubildene/Assistenten begleitet. 2014/15 wurden Carole, Eileen und Nicole als Kursleiterinnen dieser wunderbaren Technik voll ermächtigt.
Lesen Sie mehr über die EGCBT Kursleiter.

Unsere Philosophie

Eine Anwendung der Bowen Technik auf Hunde benötigt mehr als nur eine Ausführung einiger Bowen Griffen am Tier. Natürlich muss man die Unterschiede der Anatomie und Biomechanik zwischen Mensch und Hund berücksichtigen, um die Plätze der "Griffen" zu bestimmen. Hunde unterscheiden sich aber auch auf vielerlei andere Arten. Zwei der ganz offensichtlichen Beispiele :-
•  Anders als beim Menschen können Hunde Sprache nicht verwenden, um uns ihre Probleme oder ihr Befinden mitzuteilen. Doch können Hunden verschiedene subtile körpersprachliche Signale einsetzen, um uns diese Informationen zu geben. Die Behandlung eines Tieres macht also vom Practitioner eine verstärkte Beobachtungsfertigkeit notwendig, um diese Signale zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren - somit den vorgefassten Plan der Behandlung anzupassen.
•  Normalerweise kommen die Menschen freiwillig zu einer Bowen Behandlung; die Behandlungen der Hund werden aber von ihren Besitzern eingeleitet. Die meisten Hunde kennen den Unterschied zwischen einem zwanglosen Streikeln und einer Berührung mit Bedacht. Möglicherweise akzeptieren sie Ersteres aber viele Hunde könnten schlechte Assoziationen mit dem Letztgenannten entwickelt haben (z.B. Fellpflege oder Krallenschneiden oder Tierarztbesuche). Zusätzlich zum von Beschwerde verursachten Unbehagen und Stress könnte der Hund sich auch wegen der Situation etwas gestresst fühlen. Erhöhter Stress wäre kontraproduktiv für den Erfolg der Behandlung. Somit lernen EGCBT Practitioner, die Signale zu erkennen, wann ein Hund gestresst ist und wie sie ihren Ansatz und/oder die Behandlung anpassen sollten um den Stress so stark wie möglich zu reduzieren.
Die Beziehung, die zwischen Hund und Practitioner entsteht, kann eine ungeheueren Einfluss auf das Ergebnis der Behandlung haben. Wir sind davon überzeugt, dass eine Behandlung als "Partnerschaft" statt einer "Tierarzt-Patient"-Beziehung durchgeführt werden muss. Eine Behandlung darf niemals einen Hund aufgezwungen werden. Das von Hund bevorzugte Tempo der Behandlung variiert von Hund zu Hund. Je nach den Ressourcen des einzelnen Hundekörpers hängt die Menge der Behandlung ab, die der Hund akzeptieren kann. Hunde sind ausgezeichnete Beobachter. Sie haben eine sehr viel grössere Sensitivität und Wahrnehmung als Menschen. Erkennt ein Hund, dass ihm zugehört wird, fühlt er, dass er sich entspannen kann und somit die Behandlung leichter akzeptiert. Wenn dies richtig-gemacht wird, sodass der Hund realisiert, die Situation unter seiner  Kontrolle zu haben, neigen Hunde dazu, schneller als Menschen auf eine Bowen Behandlung zu reagieren. Zudem benötigen sie dann oft wenige Behandung. Wenn ein Hund weiss, dass er dem Practitioner vertrauen kann, helfen viele Hunde bei ihrer Behandlung mit, indem sie dem Practitioner die Körperstelle zeigen, wo sie weitere Arbeit möchten.
Canine Bowen Technique
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